• Landhotel Schütterbad im Winter

    Winterurlaub in Unken

  • Familie Pfaffenbichler
„Für uns gibt es kaum etwas Schöneres, als das, was wir selbst schätzen, mit unseren Gästen zu teilen: Die Schönheit der umgebenden Bergwelt mit ihren reinen Gewässern, traumhaften Wanderrouten und Bike-Strecken, die Köstlichkeiten der Heimat mit ihren kulturellen Besonderheiten, das gemütliche Beisammensein unter Familien und Freunden. Mit Natürlichkeit und Herzenswärme geben wir stets unser Bestes, bei unseren Gästen ein Gefühl zu erzeugen, das auch nach dem Urlaub bleibt und als lang anhaltende Kraftquelle dient und Lebensfreude schenkt.“
 Ihre Familie Pfaffenbichler

Heidi, Leo und Chris

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Bauernherbst im Saalachtal

Almabtrieb Saalachtal
Almabtrieb Unken
Bauernherbst im Saalachtal
Handwerkskunst in Unken
Kasnockn
Almabtrieb Saalachtal
Almabtrieb Unken
Bauernherbst im Saalachtal
Handwerkskunst in Unken
Kasnockn

Wie schnell die Zeit vergeht, wenn es rundherum so schön ist. Heute wird es jedenfalls Zeit, dass ich dem Mountainbike eine Pause gönne, und wieder etwas zum Blog beisteuere. Chris Pfaffenbichler stellt euch eine der schönsten Jahreszeiten für Biker und Wanderer vor und verrät ein kulinarisches Geheimnis …

Der goldene Herbst ist bei uns im schönen Saalachtal eine ganz besondere Jahreszeit, die jedes Jahr zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland anzieht. Die Kühe weiden nochmals die saftigen Kräuter von den Böden der Almen, der Morgennebel zieht vom Tal auf und die Bäume zeigen sich in ihrer ganzen Farbenpracht – der Bauernherbst im Salzburger Land ist eingekehrt. Mit Freude blicken unsere Gäste auf die  Blüten der Häupter welche die Kühe schmücken, und das charakteristische Glockengeläut den feierlichen Almabtrieb ankündigt. Im Ort, wo die Ernte noch in vollem Gang ist, werden Mensch und Tier ausgelassen empfangen. Jede Woche feiert nun ein anderer Ort ein besonderes Bauernherbst-Fest mit großem Bauernmarkt, ländlichem Handwerk, einer zünftigen „Musi“ und kulinarischen Köstlichkeiten. Hier zeigt sich auch das Geheimnis der leckeren Speisen und Getränke. Denn alles wird frisch und traditionell zubereitet. Die leckeren Milch- und Fleischprodukte sind allesamt aus heimischer Landwirtschaft. Die leckeren Kräuter der Almwiesen verleihen den Speisen eine ganz besondere Geschmacksnote und wegen der gesundheitsfördernden Wirkung kommen Kräuter, Wild- und Heilpflanzen sogar in die Hausapotheke der Salzburger Bäuerinnen.

Es sind aber nicht nur leckere Speisen und Getränke wie ein würzig-herzhafter Bauernherbst-Kas, deftiger Schinken und frisch gezapftes Bauernherbst-Bier, die begeistern. Überall sitzen Menschen fröhlich zusammen und kommen wie selbstverständlich ins Gespräch. Es wird gelacht, gefeiert, Urlaubserlebnisse werden ausgetauscht und neue Exkursionen ins Umland geplant. Die Menschen im Saalachtal sind für ihre offenherzige und gesellige Art bekannt und gleichermaßen beliebt. Nichts ist hier künstlich aufgesetzt oder für Urlauber „inszeniert“. Es ist ehrliche Sympathie, die den Besuchern hier entgegengebracht wird. Und wenn erst die „Tanzmusi“ aufspielt, hält es nur wenige auf den Stühlen. Da wird geschunkelt, gelacht und nicht selten das Tanzbein geschwungen. Da ist es kein Wunder, dass der Altweibersommer im Salzburger Land für viele zu den schönsten Urlaubserlebnissen zählt.

„Altweibersommer“ im Saalachtal

Produkte aus Unken

Übrigens, wer sich über die Bezeichnung „Altweibersommer“ wundert: Es liegt nicht etwa daran, dass im Herbst vermehrt ältere Damen unterwegs sind. Nein, es hat vielmehr mit ihren silbergrauen Haaren zu tun. Denn im Herbst kann in den Wäldern im Saalachtal ein grandioses Naturschauspiel beobachtet werden. Dort entstehen wahre Kunstwerke, wenn zahlreiche Spinnen ihre filigranen Netze spinnen. Ansonsten meist unbemerkt, klebt der Morgentau an den Netzen und zeigt erstaunten Wanderern wie viel Mühe in so einer „Spinnweberei“ steckt – die laut Sage an die Silberhaare alter Damen erinnert.

Wenn ich in den Wäldern unterwegs bin, mache ich oft halt an so einer kunstvollen Weberei und bin mir bewusst, wie viel wir von und aus der Natur lernen können. Schließlich befasst sich mit der Bionik ein ganzer Wissenschaftszweig damit, wie sich Ideen aus Mutter Natur für den Menschen einsetzen lassen. So ist das Maschengeflecht der Klimamembrane bei Funktionskleidung für Wanderer so eng gewebt, dass Wasser nicht eindringen, jedoch Wasserdampf (Schweiß) entweichen kann. Und das Prinzip der verwebten Fäden für MTB-Komponenten aus Carbon lehnt sich letztendlich auch am Vorbild Natur an.

Apropos Mountainbike und Wandern, jetzt wird es Zeit, euch eine ganz besondere Urlaubsroute im schönen Saalachtal vorzustellen.

Bike & Hike – mit Chris auf seiner Lieblingstour

Für Wanderfreunde gehört der goldene Herbst zur schönsten Jahreszeit. Morgens ist es noch recht frisch, aber der Wanderer kommt schnell auf „Betriebstemperatur“ und erfreut sich an der glasklaren Luft und der tollen Fernsicht. Tagsüber erwärmt sich die Luft auf eine angenehme Wandertemperatur, da es nicht mehr so heiß wie im Hochsommer ist. Das grandiose Bergpanorama hebt sich vom wolkenlosen Himmel ab und bildet den Hintergrund für eine Naturkulisse, die Menschenhand nicht schaffen kann. Ebenso schätzen Mountainbiker die Herbstmonate. Denn auch auf dem Bike geht es bei moderaten Temperaturen bedeutend leichter zur Sache – im Besonderen, wenn es bergauf geht. Da liegt es doch nahe, euch eine Kombination aus beiden Trendsportarten zu bieten.

Beim Bike & Hike geht es mit dem MTB zunächst über die Unkenberger Mähder Richtung Loferer Alm. Bei herrlicher Aussicht haben wir auch stets das malerische Örtchen Unken im Blick. Bis zum Weg aufs Dietrichshorn lassen wir 600 HM hinter uns. Am Fuße des Dietrichshorns stellen wir das Radl ab und besteigen den Gipfel zu Fuß. Zirka 30 Minuten dauert der Fußmarsch zum Gipfel und wird mit einem Ausblick belohnt, der seinesgleichen sucht. Das Dietrichshorn, gewissermaßen das Wahrzeichen von Unken, wurde wegen seines markanten Erscheinungsbildes früher auch Unkner Hörndl beziehungsweise Alblhorn genannt.

So manche Sage rankt sich um den auffälligen Berg, der voller Höhlen ist und ein Geheimnis birgt. In einer der Höhlen soll sich ein Schatz befinden. Leider konnte ihn noch niemand für sich beanspruchen, denn hat man ihn entdeckt, muss man ganz leise sein. Doch ein jeder hat bislang beim Anblick erstaunt „Ohhhhh“ ausgerufen, und der Schatz war nimmermehr sichtbar. Vermutlich werden auch wir bei unserer Bike & Hike Tour ohne Golddukaten heimkommen, doch die Natur bietet zahlreiche andere Schätze. Denn vom Gipfel kommend geht es über einen leichteren Steig Richtung Thällernalm. Und beim Weg rund um das Dietrichshorn zurück zu den Bikes (Gehzeit mit Aufstieg und Umrundung ca. 2 h) finden wir immer wieder leckere Schätze der Natur wie Schwammerln und Moosbeeren. Daraus werden dann bei der Rückkehr ins Landhotel Schütterbad köstliche Gerichte zubereitet. Na, was haltet Ihr zum Beispiel von Eierschwamerl in Rahmsauce oder morgens zum Frühstück Moosbeer-Marmelade? Da startet der Tag doch gleich nochmal so gut.

Das alles könnt Ihr live erleben. Stattet uns im Landhotel Schütterbad doch einfach einen Besuch ab. Den Bauernherbst im Saalachtal solltet Ihr euch nicht entgehen lassen. Und bei einer geführten Bike & Hike Tour mache ich euch mit der Region vertraut und zeige euch die schönsten Plätze.

Viel Spaß wünscht euch, Chris.

Rezepte

Eierschwammerl in Rahmsauce
1 kleine gehackte Zwiebel, 40 g Butter, ca. 1 kg Eierschwammerl, 30 g Mehl, 1/8 l Rindssuppe, 1/4 l Rahm, Salz, Pfeffer, Petersiliengrün, Kerbel und Dill.

Die gehackten Zwiebel und Butter anschwitzen, gereinigte und grob geschnittene Eierschwammerl dazugeben und eindünsten lassen, mit wenig Mehl bestäuben, nochmals durch rösten, mit Suppe aufgießen, Rahm dazugeben, durch durchkochen lassen und würzen. Mit Semmelknödel und Erdäpfel servieren. Eine weitere Möglichkeit: diese Eierschwammerl in einen Palatschinken füllen.

Moosbeer-Marmelade
500 g Moosbeeren (Heidelbeeren), 280 g Zucker, 150 ml Rotwein, 1 El Orangensaft, 1 Stück Ingwer klein gerieben.

Die Preiselbeeren entstielen und waschen. in einem großen Topf den Zucker, Ingwer und Wein 10 Minuten kochen lassen. Dann die Beeren dazugeben und nochmals 10 Minuten kochen. Ab und zu umrühren (brennt leicht an)

Zum Schluss noch einen guten Esslöffel Orangensaft einrühren.