• Familie Pfaffenbichler
„Für uns gibt es kaum etwas Schöneres, als das, was wir selbst schätzen, mit unseren Gästen zu teilen: Die Schönheit der umgebenden Bergwelt mit ihren reinen Gewässern, traumhaften Wanderrouten und Bike-Strecken, die Köstlichkeiten der Heimat mit ihren kulturellen Besonderheiten, das gemütliche Beisammensein unter Familien und Freunden. Mit Natürlichkeit und Herzenswärme geben wir stets unser Bestes, bei unseren Gästen ein Gefühl zu erzeugen, das auch nach dem Urlaub bleibt und als lang anhaltende Kraftquelle dient und Lebensfreude schenkt.“
 Ihre Familie Pfaffenbichler

Heidi, Leo und Chris

Meine ganz persönliche Lieblingswanderung...

Sonnenaufgang Loserer Alm

...zum Sonnenaufgang auf das Sonntagshorn!

Auch wenn ich viel bei uns in den Bergen unterwegs bin und jeder Gipfel seinen ganz eigenen Reiz besitzt: Eine Tour hat es mir ganz besonders angetan. Und dafür verlasse ich in den Sommermonaten auch gerne schon zu nächtlicher Stunde mein Bett! Als Belohnung für das frühe Aufstehen erwartet mich nämlich ein grandioser Sonnenaufgang! Diese einzigartige Inszenierung der Natur sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Doch keine Sorge: Falls Sie gerne etwas länger in den warmen Federn liegen möchten, verlegen Sie diese Tour einfach in den Herbst, wenn die Sonne etwas später aufgeht!

Das Sonntagshorn, der höchste Gipfel der Chiemgauer Alpen

Wandern zum Sonntagshorn

Darf ich vorstellen: das Sonntagshorn, der höchste und in meinen Augen auch schönste Gipfel der Chiemgauer Alpen. 1961 Meter hoch ragt er in den Himmel. Wer ihn erobert, kann von seinem höchsten Punkt eine traumhafte Fernsicht genießen. Und die ist im goldenen Licht der ersten zaghaften Sonnenstrahlen einfach atemberaubend! Für dieses Erlebnis starte ich im Sommer schon um drei Uhr in der Nacht. Spätaufsteher dürfen sich im Herbst etwa zwei Stunden länger Zeit lassen.

Startpunkt ist das Heutal, auf dem Parkplatz lasse ich meinen Wagen stehe und wandere zügig los. Zunächst noch in völliger Dunkelheit, aber ich habe ja zum Glück meine Stirnlampe dabei, die den Weg gut ausleuchtet. Für den Aufstieg benötige ich etwa zwei- bis zweieinhalb Stunden, doch selbstverständlich können Sie sich auch etwas mehr Zeit lassen. Noch scheint der Berg zu schlafen, es ist vollkommen still und nur hin und wieder vernehme ich das melodische Läuten von Kuhglocken. Wie wunderbar friedlich ist es doch hier! Plötzlich zeichnet sich am Himmel ein lilafarbener Streifen ab und ich weiß, dass die Sonne nun bald erwachen wird.

Komme ich oben an, befinde ich mich quasi direkt auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Langsam wird es heller, denn ganz allmählich tastet sich die Sonne über den Horizont und die ersten wärmenden Strahlen tauchen die Umgebung in ein faszinierendes goldenes Licht. Direkt über dem Predigtstuhl zeigt sie sich dann in ihrer ganzen Schönheit. Der Ausblick, der sich mir jetzt bietet, löst jedes Mal ehrfürchtiges Staunen und grenzenlose Begeisterung in mir aus. Der Chiemsee und das Voralpengebiet, die Loferer und Leoganger Steinberge, die Stadt Salzburg und die Hohen Tauern: Alles glänzt und schimmert im sanften Licht der gerade erwachten Sonne. Die Landschaft wirkt wie in flüssiges Gold getaucht und ich habe das Gefühl, dass mir der Gipfel in diesem Moment ganz alleine gehört. Das stimmt natürlich nicht, denn das Sonntagshorn gehört zu den beliebtesten Wanderbergen und ist gerade im Sommer und Herbst ein begehrtes Ziel. Zu dieser frühen Stunde bin ich jedoch tatsächlich allein hier oben: ein erhebender Moment, den ich mit ganzem Herzen genieße.

Es fällt schwer, sich von diesem Anblick loszureißen, doch irgendwann wird es Zeit für den Abstieg. Auf dem Rückweg gönne ich mir auf der Jausenstation Hochalm noch ein leckeres Frühstück, bevor ich mich für dieses Mal von meiner Lieblingswanderung verabschiede.

Doch ich komme ganz bestimmt wieder. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja?